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NLA/U21A: TASKFORCE-ENTSCHEIDE

Die Taskforce von swissunihockey hat diese Woche weitere Entscheide gefällt. Betroffen sind unsere 1. Mannschaft (NLA) sowie die Juniorinnen U21A.

 

Nationalliga A startet im Januar 2021

Wie bisher geplant, nimmt die NLA der Frauen (und Herren) in der ersten Januar-Woche den Meisterschaftsbetrieb wieder auf.  Die Schutzkonzepte der Teams haben weiterhin Gültigkeit und werden per Januar neu mit Schnelltests ergänzt. Regelmässig getestet werden neben den Spielerinnen und Spieler auch der Staff und die Schiedsrichter. Die Gesundheit aller Beteiligten steht weiterhin an oberster Stelle. Die Taskforce hat sich für einen Schnelltest entschieden, der ohne medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden kann und rasch ein Testergebnis liefert. Der genaue Prozess wird in den nächsten Tagen finalisiert. 

Ebenfalls kommunizieren wir bald die genauen Termine. Die Skorps werden wohl in der ersten Woche gleich drei Spiele zu bestreiten haben (Nachtragsspiel Wizards, auswärts in Laupen und zu Hause gegen die Red Lions Frauenfeld).

Stand heute werden leider keine Zuschauer zugelassen sein zu den Spielen.

 

Juniorinnen U21A werden als Breitensport eingestuft

Letzte Woche hat der Bundesrat mit verschärften Massnahmen den Trainingsbetrieb im Breitensport – und somit auch in der U21A – weiter eingeschränkt. Deshalb hat die Taskforce nun erneut geprüft, ob die U21A der Frauen und Männer als semiprofessionelle Ligen eingestuft werden können, so dass diese Teams die Möglichkeit hätten, uneingeschränkt zu trainieren.

Das BASPO definiert semiprofessionelle Ligen wie folgt: «Eine Liga führt einen überwiegend professionellen Spielbetrieb, wenn die Mehrzahl der Akteur/innen über einen «Anstellungsvertrag» verfügen, und zwar ungeachtet der Höhe der mit diesem Vertrag verbundenen Entschädigung.» Diese Anforderung vom BASPO kann heute nicht eingehalten werden, die grosse Mehrheit der U21-Spielerinnen und Spieler verfügt über keinen Anstellungsvertrag. Deshalb kann die Liga nicht als semiprofessionell eingestuft werden. Für die U21A-Teams gelten damit weiter dieselben Bedingungen wie für den Breitensport.

Hiervon sind auch unmittelbar die U19-Nationalteams betroffen, da einige Spielerinnen in der U21A spielen. Im Frühling 2021 finden schwedischen Uppsala (Frauen) die U19-Weltmeisterschaften statt. Damit sich die U19-Nati möglichst optimal darauf vorbereiten können, werden nun sinnvolle Massnahmen ausgearbeitet.

 

Transfers und Lizenzen

Aufgrund der ausserordentlichen Lage hat die Taskforce sowie der internationals Unihockeyverband IFF die Transfer- und Lizenzreglemente etwas gelockert. Dies ermöglicht den Spielerinnen und Spielern bei ruhender Meisterschaft einerseits im Ausland zu spielen oder temporär in die NLA zu wechseln.