, Holle Firdaus

L-UPL: Spannendes Berner-Derby endet mit Niederlage für die Skorps

Das Unihockey-Match zwischen Unihockey Berner Oberland und den Skorpions Emmental Zollbrück am vergangenen Sonntag bot den Zuschauern ein packendes Spektakel. Nach 60 nervenaufreibenden Minuten regulärer Spielzeit setzte sich das Heimteam durch und die Skorps mussten ohne Punkte nach Hause fahren.

Das Spiel begann mit intensivem Tempo. Bereits in der dritten Spielminute schoss C. Maurer ihr Team in Führung, als sie auf Zuspiel von N. Pekárková den ersten Treffer des Abends erzielte. Bereits wenig später erhöhte Beo auf 2:0, als N. Reusser den Ball im Netz versenkte. Kurz darauf, in der 10. Minute, musste L. Kormann für zwei Minuten auf die Strafbank, was den Skorpionen die Möglichkeit gab, in Überzahl zu agieren. Doch auch diese Überzahl brachte zunächst keinen Erfolg. Das erste Drittel endete schliesslich ohne weitere Tore, und die Skorps mussten mit einem 2:0-Rückstand in die Kabine gehen.
 
Im Mittelabschnitt drehten die Skorps ordentlich auf. Zunächst war es N. Spichiger, die in der 33. Spielminute den Anschlusstreffer auf Zuspiel von L. Hanimann erzielte. Den Skorps gelang es immer besser, Chancen zu kreieren und die gefährlichen Konter des Heimteams zu unterbinden. Weitere Tore blieben dennoch aus. In der letzten Minute vor der nächsten Drittelspause gelang es N. Reusser, die Führung von Beo weiter auszubauen.
 
Der Anpfiff für das letzte Drittel ertönte und es dauerte bis zur 46. Minute, bis N. Reusser ihr Hattrick gelang, womit sie das Heimteam in 4:1-Führung schoss. Geschlagen geben wollten sich die Skorps aber noch lange nicht. In der 48. Minute brachte N. Ritter mit einem präzisen Weitschuss die Gäste zurück ins Spiel und verkürzte auf 4:2. Eine Reaktion der Oberländerinnen liess nicht lange auf sich warten. So war es erneut die brandgefährliche N. Reusser, der mit ihrem 4.Treffer des Abends die 5:2-Führung für ihr Team gelang. Als die Uhr noch rund 4 verbleibende Minuten anzeigte, folgte das Time-Out von den Skorps. Den Spielerinnen war eine kurze Verschnaufpause vergönnt, um anschliessend mit einer Spielerin mehr, dafür ohne Torfrau, starten zu können. Den Emmentalerinnen gelang es, viel Druck aufzubauen, und sie belohnten sich in der 56. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 5:3 durch E. Chuda. Und als es nur noch 1:40 Minuten zu spielen waren, war es erneut N. Spichiger auf Zuspiel von L. Hanimann, die in der 57. Spielminute ein Tor erzielte, womit die Skorps nur noch einen Treffer vom Ausgleich entfernt waren. Von Nervosität war wenig zu spüren, dafür umso mehr die Entschlossenheit der Emmentalerinnen, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Abschlüsse wurden genommen, doch verteidigten auch die Oberländerinnen sehr energisch. Vereinzelt gelangen ihnen Befreiungsschläge, welche gefährlich auf das leere Tor zusteuerten. Bis zur letzten Sekunde blieb es spannend – doch leider torlos. Damit endete ein hart umkämpftes Spiel, welches bis zum Schluss auf Messers Schneide stand, mit einem 5:4-Stand zu Ungunsten der Skorps und die Emmentalerinnen konnten an diesem Sonntag keine Punkte aus dem Derby mitnehmen.
 
Beste Spielerin seitens Skorps: N. Spichiger,
Beste Spielerin seitens Beo: N. Reusser